Montag, 6. April 2009

HZP am 20.09.2008

Berus, bei den Weimaranern.
Wetter paßt, Hund fit, Herrchen zuversichtlich. NASE 11, SUCHE 11, VORSTEHEN 11.

Was bleibt? Endresultat im proppevollen Suchenlokal... 186 Punkte ohne Hasenspur! Unter knapp 30 Hunden - SUCHENSIEG mit 7 Punkten Vorsprung. Ich freu mich - riesig sogar.
Der Suchensieger ist platt. Warm was`s.

Vorbereitung HZP - Wasser

(Yola im Wasser)


Vorbereitung auf die HZP 2008 - Wasser
Nach dem  Start in die Prüfungslaufbahn, ging es  mit K-H Schmidt zusammen an die Vorbereitung für die Herbstprüfungen. Er mit der furiosen „Yola vom Saarforst“ in Hinblick auf die Hegewald, ich für die HZP.

VJP 27.04.2008


Tag der VJP, schwüles Wetter, es sollte ein heißer Tag werden in Bechtholdsheim. Viermal „10“ und eine „7“ bei der Spur standen unterm Strich. Zufrieden. 

Apport und Schleppen




Wildschweinrücken, Tiefkühlpizza raus - Hase, Ente, Fuchs rein!
Wer ins Kühlfach des Forsthaus schaut, schlägt die Hände vors Gesicht. Allerhand sammelt sich so an, soll der Hund firm auf der Schleppe sein.

Vorbereitung VJP Frühjahr 08



Wunderbar "versaut" aufgrund ausgiebiger Erfahrungen auf den winterlichen Drückjagden, allerdings ohne Folgeschäden aufgrund der OP begann dann die Vorbereitung auf die VJP.

Dank den ausreichenden Niederwildvorkommen bei Karl-Heinz in Berus konnte man wunderbar beobachten, wie Nasengebrauch und planmäßige Suche sich langsam immer besser entwickelten.

Hasenspuren leider zu selten. Leider mit schwankenden Leistungen. Manchmal meistert er unfassbare Spuren, mit schwierigen Haken über wechselnde Böden über mehrere hundert Meter, dass es eine Freude ist und man wirklich tief beeindruckt die Arbeitsfreude und die Spursicherheit nur loben kann. An manchen Tage kann man sich noch gerade so beherrschen, dem schlampigen Talent einen Tritt in den Hintern zu verpassen.

OP und Reha Dez 07


Mit Bauchschmerzen gebe ich meinen hinkenden Gefährten in der Tierklinik ab und versuche mich in der alten Heimat Trier noch ein wenig abzulenken.
Nach der OP begrüsst mich ein sichtlich mitgenommener Medo, verbandagiert am linken Knie.
Als man einen Korb mit einem Kaninchen in den Aufwachraum bringt, hebt er die Nase...
Reha zu Hause, Leinenzwang, 8 Wochen Ruhe. In Hinblick auf die VJP alles andere als optimal. Zu dem stellt sich immer noch die Frage, ob er wieder voll belastbar sein wird.
Er entwickelt sich zum "Haushund", aber als angenehmer Patient.

Montag, 9. März 2009

Wintersaison 07 und Karriereende?




Dank der Stöbergruppe aus dem pfälzer Wald, kommen Hund und Herrchen im Winter doch weit herum.

Uns passiert, was passieren kann: gegen "Saisonende" stellt er am Trifels einen ÜL, stürzt hab, hetzt ihn dennoch auf drei Läufen an mir vorbei, während ich vor Verwunderung keinen Schuss los werde. Abpfeifen, reinrufen - Jagd vorbei! 
Bittere Diagnose ein paar Tage später: Kreuzbandriss.
Statt zu Dr. Steadman nach Vail gehts nach Trier in die Klinik. Ob er wieder 100% wird, ob er diese hohe Belastung der vielen Jagden dann noch schafft, weiss niemand.

Freitag, 13. Februar 2009

Apport

Zwangsapport beginnt. Konsequent wird im Apport durchgearbeitet. Bis heute gab es keine Probleme - er bringt. Immer und alles. Zeitung und Enten - lebendig.

Studienzeit


Nomen est omen!
An giessens "Schwanenteich" markiert er Enten. Unbändiges Interesse für Federwild - was bis heute ungebrochen ist.

Mai - Bockzeit


Erstkontakt mit erlegtem Rehwild. Eine sichere Totsuche über 30 m darf er machen. Wir sind beide stolz und das Lob fällt nicht zu knapp aus.

Erste Schleppen


Mit drei Monaten die ersten Pansenschleppen und dann die erste kurze Schweissfährte mit Rinderblut, welche er interessiert mit tiefer Nase arbeitet. Zumindest das Interesse für Schweiss ist vorhanden.

erste Gehversuche im Revier


Kaum angekommen und die ersten Nächte in unmittelbarer Nähe zu Herrchen neben der Couch verbringend, wurde Medo mit möglichst vielen Umwelteinflüßen konfrontiert.

Einzug: endlich wieder ein Drahthaariger im Forsthaus

Ausgestattet mit einer Menge Selbstvertrauen und einem deutlich erkennbaren jugendlichen Bart, wurde der alte Forsthauszwinger, welcher schon so viele Drahthaarige beherbergte, wieder mit Leben gefüllt.

Arschgeweih


Nun ging es ans Aussuchen! Ein Rüde sollte es sein.
Eben jener mit dem Streifen über der Kruppe, welcher später treffend von einem guten Freund als "Arschgeweih" bezeichnet wurde, jener sollte es sein. Züchter und jagdkynologische Almanach in einem, KH Schmidt, war ebenso der Meinung, dass es eben dieser Rüde sein sollte.





Unverkennbar, das "Arschgeweih" am rechten Bildrand.


Quelle: KH Schmidt, Berus

Welpenkiste

Zottel II. vom Saarforst, Rufname Medo
Wurftag: 29.12.2006

Entstammt der Verbindung aus der "Saba vom Saarforst" x "Xitto III. vom Richthof"

Saba, gezogen nach "Qualle vom Saarfost" x "Lux vom Liether-Moor", dem Hegewaldsieger von 1999, der viel für die braunen DD-Hunde getan hat, ist eine Traumhündin. Suchensieger bei VJP, HZP und VGP (348 Pkte ÜF, I. Preis), wunderbar im Vorstehen, phantastisch bei der Spurarbeit.

Eine wirklich beeindruckende Hündin. Ja, ich würde Saba als meinen Traumhund bezeichnen.

Der adelige "Xitto III. vom Richthof" ist vielleicht einigen DD-Freunden noch von der Hegewald 2004 in Erinnerung. Mit insgesamt drei Mal 12 (Spur, Nase, Ente) wurde dieser stolze Rüde wegen einer 3 bei der Verlorensuche "nur" Sechster.












Der cognacfarbene und markante Bart wurde Medo wohl von Xitto vererbt. Ein bildschöner Rüde "vom Richthof". Leider konnte er sich nicht noch häufiger vererben.

Der Anruf von Züchter KH Schmidt aus Berus erreichte mich am 29.12.o6, am späten Abend. Ein gelungener Beginn: am gleichen Tage wie mein athletischer und liebenswürdiger Nachbar wurden acht Welpen geworfen.

Quellen: Saba: www.vom-saarforst.de
Xitto III. vom Richthof: leider nicht mehr verfügbare Seite www.xitto.de